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Übungen gegen schwindel
Welche Übungen helfen können und warum die Ursache des Schwindels entscheidend ist

Übungen gegen Schwindel: Gleichgewicht und Sicherheit trainieren

Autor: Philipp Moser | Dipl. Physiotherapeut FH | Letzte Aktualisierung: 13.06.2026
Übungen gegen Schwindel können je nach Ursache sehr unterschiedlich aussehen. Bei manchen Schwindelformen stehen Lagerungsmanöver im Vordergrund, bei anderen geht es eher um Gleichgewicht, Blickstabilität, Gewöhnung an Bewegungen oder Körperwahrnehmung.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über häufig eingesetzte Übungen bei verschiedenen Schwindelursachen.

Können Übungen gegen Schwindel helfen?

Ja. Bei vielen Schwindelformen können gezielte Übungen helfen, Schwindelbeschwerden zu reduzieren, die Sicherheit im Alltag zu verbessern und das Vertrauen in die eigenen Bewegungen zu stärken.

Entscheidend ist, dass die Übungen zur jeweiligen Ursache passen. Eine Übung, die bei Lagerungsschwindel sinnvoll ist, hilft nicht automatisch bei vestibulärer Migräne, PPPD oder Schwindel beim Aufstehen.

Deshalb sollten Übungen möglichst gezielt ausgewählt und an die individuelle Situation angepasst werden.

Warum die richtige Diagnose wichtig ist

Schwindel kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb gibt es keine einzelne Übung, die bei allen Betroffenen gleich wirksam ist. Während bei Lagerungsschwindel spezielle Lagerungsmanöver eingesetzt werden, stehen bei anderen Schwindelformen beispielsweise Blickstabilisationstraining, Gleichgewichtstraining oder sensomotorische Übungen im Vordergrund.

Vor Beginn einer Behandlung sollte die Ursache der Beschwerden möglichst genau abgeklärt werden. Erst wenn die zugrunde liegende Diagnose bekannt ist, können die Übungen gezielt ausgewählt und an die individuelle Situation angepasst werden.

Wichtig: Es gibt nicht die eine Übung gegen Schwindel. Die wirksamsten Übungen hängen immer von der Ursache der Beschwerden ab.

Übungen bei Lagerungsschwindel (BPLS)

Beim Lagerungsschwindel (BPLS) entstehen die Beschwerden meist durch kleine Kristalle (Otolithen), die sich in einen Bogengang des Gleichgewichtsorgans verlagert haben. Die wirksamsten Übungen zielen deshalb nicht auf das Gleichgewichtstraining ab, sondern darauf, diese Kristalle wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückzuführen.

Epley-Manöver

Das Epley-Manöver gehört zu den am häufigsten eingesetzten Behandlungen bei Lagerungsschwindel. Durch eine festgelegte Abfolge von Kopf- und Körperbewegungen werden die auslösenden Kristalle schrittweise durch den betroffenen Bogengang bewegt. Ziel ist es, die Kristalle wieder aus dem Bogengang herauszuführen und die Beschwerden zu reduzieren.

Semont-Manöver

Das Semont-Manöver ist eine weitere etablierte Behandlungsmethode bei Lagerungsschwindel. Dabei werden schnelle Lagewechsel genutzt, um die Kristalle im Gleichgewichtsorgan zu verlagern. Das Manöver kann insbesondere bei bestimmten Formen des Lagerungsschwindels eingesetzt werden und wird häufig in der Physiotherapie oder durch speziell geschulte Fachpersonen durchgeführt.

Semont-Plus-Manöver

Das Semont-Plus-Manöver stellt eine Weiterentwicklung des klassischen Semont-Manövers dar. Durch eine zusätzliche Kopfposition soll die Wirksamkeit bei bestimmten Formen des Lagerungsschwindels verbessert werden. Welche Variante geeignet ist, hängt von der betroffenen Seite und dem betroffenen Bogengang ab.

Brandt-Daroff-Übungen

Brandt-Daroff-Übungen werden häufig als Heimübungen eingesetzt. Sie bestehen aus wiederholten Lagewechseln und können helfen, die Empfindlichkeit gegenüber auslösenden Bewegungen zu reduzieren. Im Vergleich zu Epley- oder Semont-Manövern stehen sie jedoch meist nicht an erster Stelle der Behandlung.
Bei Lagerungsschwindel stehen spezielle Lagerungsmanöver im Vordergrund. Allgemeines Gleichgewichtstraining ist meist nicht die wichtigste Behandlungsmassnahme.
Mehr Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlung finden Sie auf unserer Seite über Lagerungsschwindel (BPLS).
Mehr über Lagerungsschwindel (BPLS)

Übungen bei Vestibularisneuritis

Die Vestibularisneuritis ist eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Nervus vestibularis). Dadurch erhält das Gehirn vorübergehend fehlerhafte oder unvollständige Informationen aus dem Gleichgewichtssystem. Ziel der Übungen ist es, die zentrale Kompensation zu fördern und das Gehirn dabei zu unterstützen, sich an die veränderten Signale anzupassen.

Blickstabilisationstraining (VOR x1)

Beim VOR-x1-Training bleibt das Blickziel stehen, während der Kopf bewegt wird. Ziel ist es, den vestibulo-okulären Reflex (VOR) zu trainieren. Dieser Reflex ermöglicht es, ein Ziel trotz Kopfbewegungen stabil zu fixieren. Die Übung hilft dabei, die Blickstabilität zu verbessern und gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der vestibulären Rehabilitation.

Blickstabilisationstraining (VOR x2)

Beim VOR-x2-Training bewegen sich sowohl der Kopf als auch das Blickziel. Dadurch wird das Gleichgewichtssystem stärker gefordert als beim VOR-x1-Training. Ziel ist es, die Blickstabilität unter anspruchsvolleren Bedingungen zu verbessern und die Anpassungsfähigkeit des Gleichgewichtssystems weiter zu fördern.

Gleichgewichtstraining

Gleichgewichtsübungen helfen dabei, die Stabilität im Stand und bei Bewegungen zu verbessern. Durch gezielte Belastung lernt das Gehirn, Informationen aus Augen, Gleichgewichtssystem und Bewegungsapparat wieder besser zu verarbeiten.

Gangtraining

Viele Betroffene fühlen sich nach einer Vestibularisneuritis beim Gehen unsicher. Gangtraining hilft dabei, das Vertrauen in die eigenen Bewegungen zurückzugewinnen und die Sicherheit im Alltag zu verbessern.

Übungen mit Kopfbewegungen beim Gehen

Diese Übungen kombinieren Gehen mit gezielten Kopfbewegungen. Dadurch wird das Gleichgewichtssystem unter alltagsnahen Bedingungen trainiert und die Anpassungsfähigkeit des Gehirns gefördert.

Habituationstraining

Beim Habituationstraining werden Bewegungen wiederholt durchgeführt, die leichte Schwindelbeschwerden auslösen. Ziel ist es, dass das Gehirn mit der Zeit weniger empfindlich auf diese Reize reagiert und die Beschwerden abnehmen.
Bei Vestibularisneuritis sind aktive Bewegung und vestibuläre Rehabilitation zentrale Bestandteile der Behandlung.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Vestibularisneuritis.
Mehr über Vestibularisneuritis

Übungen bei vestibulärer Migräne

Die vestibuläre Migräne kann Schwindel, Benommenheit und Gleichgewichtsstörungen verursachen. Nicht jede Übung eignet sich für jede betroffene Person. Deshalb werden die Übungen individuell angepasst und häufig schrittweise gesteigert. Ziel ist es, die Belastbarkeit des Gleichgewichtssystems zu verbessern und die Empfindlichkeit gegenüber auslösenden Reizen zu reduzieren.

Gleichgewichtstraining

Gleichgewichtsübungen helfen dabei, die Stabilität im Stand und beim Gehen zu verbessern und Unsicherheit im Alltag zu reduzieren.

Blickstabilisationstraining

Auch bei vestibulärer Migräne kann Blickstabilisationstraining sinnvoll sein. Im Vergleich zu einer Vestibularisneuritis wird die Belastung jedoch häufig vorsichtiger gesteigert, da manche Betroffene empfindlich auf Bewegungsreize reagieren.

Habituationstraining

Ziel ist es, die Empfindlichkeit gegenüber auslösenden Reizen schrittweise zu reduzieren.

Training visueller Reize

Durch ein schrittweise gesteigertes Training kann die Verträglichkeit solcher Situationen verbessert werden.

Entspannungs- und Atemübungen

Stress gilt bei vielen Betroffenen als möglicher Auslöser von Beschwerden. Entspannungs- und Atemübungen können helfen, die allgemeine Anspannung zu reduzieren und den Umgang mit Beschwerden zu erleichtern.

Ausdauertraining

Moderates Ausdauertraining kann die allgemeine Belastbarkeit fördern. Die Intensität sollte individuell angepasst werden.
Bei vestibulärer Migräne werden Übungen häufig schrittweise gesteigert, um das Gleichgewichtssystem zu trainieren, ohne die Beschwerden unnötig zu verstärken.
Mehr über Symptome, Ursachen und Behandlung erfahren Sie auf unserer Seite zur vestibulären Migräne.
Mehr über vestibuläre Migräne

Übungen bei PPPD

Beim persistierenden postural-perzeptiven Schwindel (PPPD) stehen häufig Schwankgefühle, Benommenheit und Unsicherheit im Alltag im Vordergrund. Viele Betroffene reagieren empfindlich auf Bewegung, aufrechte Körperhaltung oder visuelle Reize wie Menschenmengen und Einkaufszentren. Ziel der Übungen ist es, das Gleichgewichtssystem schrittweise wieder an diese Situationen zu gewöhnen und die Belastbarkeit zu erhöhen.

Habituationstraining

Beim Habituationstraining werden Bewegungen wiederholt durchgeführt, die leichte Beschwerden auslösen. Ziel ist es, dass das Gehirn diese Reize mit der Zeit besser verarbeitet und weniger empfindlich darauf reagiert. Die Übungen werden individuell angepasst und schrittweise gesteigert.

Expositionstraining

Ziel ist es, Vermeidungsverhalten abzubauen und die Teilnahme am Alltag zu erleichtern.

Gleichgewichtstraining

Sie können dazu beitragen, die Bewegungsunsicherheit zu reduzieren und die Stabilität im Alltag zu verbessern.

Gangtraining

Ziel ist es, die Sicherheit beim Gehen im Alltag zu verbessern.

Blickstabilisationstraining

Ziel ist es, die Verträglichkeit von Kopfbewegungen und visuellen Reizen zu verbessern.

Training in komplexen visuellen Umgebungen

Viele Betroffene berichten über stärkere Beschwerden in Supermärkten, Einkaufszentren oder Menschenmengen. Durch ein schrittweise gesteigertes Training in solchen Umgebungen kann die Toleranz gegenüber visuellen Reizen verbessert werden.

Ausdauertraining

Regelmässige körperliche Aktivität und moderates Ausdauertraining können dazu beitragen, die allgemeine Belastbarkeit zu verbessern und die Teilnahme am Alltag zu erleichtern.
Bei PPPD ist das schrittweise Wiederaufnehmen von Bewegung und Alltagssituationen oft ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum persistierenden postural-perzeptiven Schwindel (PPPD).
Mehr über PPPD

Übungen bei Schwindel durch die Halswirbelsäule (zervikogener Schwindel)

Bei Schwindel durch die Halswirbelsäule wird angenommen, dass veränderte Informationen aus Muskeln, Gelenken und Bändern der Halswirbelsäule die Gleichgewichtskontrolle beeinflussen können. Ziel der Übungen ist es, die Körperwahrnehmung im Nackenbereich zu verbessern, die Bewegungssteuerung zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen Augen, Gleichgewichtssystem und Halswirbelsäule zu fördern.

Training der tiefen Nackenflexoren

Ziel ist eine bessere Stabilität der Halswirbelsäule bei alltäglichen Bewegungen.

Cervical Joint Position Sense Training

Ziel ist es, die Wahrnehmung der Kopfposition zu verbessern.

Blick-Kopf-Koordination

Dadurch wird das Zusammenspiel zwischen Halswirbelsäule, Augen und Gleichgewichtssystem trainiert.

Sensomotorisches Nackentraining

Ziel ist es, die Bewegungssteuerung und Körperwahrnehmung zu verbessern.

Gleichgewichtstraining

Sie fördern die Stabilität und Sicherheit bei alltäglichen Bewegungen.

Haltungsschulung

Eine günstige Haltung und ergonomische Bewegungsmuster können dazu beitragen, die Belastung der Halswirbelsäule zu reduzieren. Haltungsschulung ist deshalb häufig Bestandteil der physiotherapeutischen Behandlung.
Bei Schwindel durch die Halswirbelsäule stehen die Körperwahrnehmung und die sensomotorische Kontrolle des Nackenbereichs im Mittelpunkt der Übungen.
Mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung erfahren Sie auf unserer Seite über Schwindel durch die Halswirbelsäule.
Mehr über zervikogener Schwindel

Übungen bei Schwindel beim Aufstehen (orthostatischer Schwindel)

Schwindel beim Aufstehen, auch orthostatischer Schwindel genannt, entsteht häufig durch eine vorübergehende Störung der Blutdruckregulation. Ziel der Übungen ist es, die Kreislaufanpassung zu unterstützen, die Belastbarkeit zu verbessern und die Sicherheit beim Aufstehen und Gehen zu erhöhen.

Aufstehtraining

Viele Betroffene profitieren davon, vor dem Aufstehen kurz auf der Bettkante sitzen zu bleiben und anschliessend langsam aufzustehen. Dadurch erhält der Kreislauf mehr Zeit zur Anpassung.

Aktivierung der Beinmuskulatur

Durch die Muskelarbeit wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen unterstützt.

Wadenheben (Calf raises)

Die Wadenmuskulatur wird oft als „Muskelpumpe“ bezeichnet. Wadenheben kann dazu beitragen, den venösen Rückfluss zu verbessern.

Anspannen von Gesäss- und Beinmuskulatur

Durch gezieltes Anspannen grösserer Muskelgruppen kann der Blutdruck kurzfristig stabilisiert werden. Diese Technik wird häufig eingesetzt, wenn erste Anzeichen von Schwindel oder Benommenheit auftreten.

Beinüberkreuzen

Das Überkreuzen der Beine mit gleichzeitiger Muskelanspannung kann helfen, den Blutdruck vorübergehend zu stabilisieren. Diese einfache Massnahme lässt sich gut in den Alltag integrieren.

Hocke (Squatting)

Dabei wird der venöse Rückfluss unterstützt.

Ausdauertraining

Regelmässige körperliche Aktivität und moderates Ausdauertraining können die allgemeine Belastbarkeit verbessern.
Bei orthostatischem Schwindel stehen die Unterstützung der Kreislaufregulation und die Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit im Vordergrund.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Schwindel beim Aufstehen.
Mehr über orthostatischer Schwindel

Übungen bei Schwindel durch gestörte Körperwahrnehmung (propriozeptiver Schwindel)

Schwindel durch gestörte Körperwahrnehmung entsteht, wenn Informationen aus Muskeln, Gelenken und anderen Strukturen des Bewegungsapparates nicht optimal verarbeitet werden. Ziel der Übungen ist es, die Körperwahrnehmung zu verbessern, die Gleichgewichtskontrolle zu fördern und die Sicherheit bei alltäglichen Bewegungen zu erhöhen.

Propriozeptives Training

Ziel ist es, die Körperwahrnehmung und die Orientierung des Körpers im Raum zu verbessern.

Sensomotorisches Training

Die Übungen helfen dabei, Bewegungen präziser zu steuern und die Gleichgewichtskontrolle zu fördern.

Gleichgewichtstraining

Ziel ist es, die Stabilität und Sicherheit bei alltäglichen Bewegungen zu verbessern.

Training auf unterschiedlichen Untergründen

Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit des Gleichgewichtssystems zu fördern.

Einbeinstand-Variationen

Die Schwierigkeit kann individuell angepasst werden.

Gangtraining mit Richtungswechseln

Solche Übungen helfen dabei, die Bewegungssteuerung zu verbessern.

Koordinationsübungen

Ziel ist es, die Kontrolle von Haltung und Bewegung zu verbessern.
Bei Schwindel durch gestörte Körperwahrnehmung steht die Verbesserung der Wahrnehmung von Körperhaltung und Bewegung im Mittelpunkt der Übungen.
Mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung erfahren Sie auf unserer Seite über Schwindel durch gestörte Körperwahrnehmung.
Mehr über propriozeptiver Schwindel

Häufige Fragen zu Übungen gegen Schwindel (FAQ)

Können Übungen Schwindel wirklich verbessern?

Ja. Bei vielen Schwindelerkrankungen können gezielte Übungen dazu beitragen, das Gleichgewicht zu verbessern, die Blickstabilität zu fördern und die Sicherheit im Alltag zu erhöhen. Welche Übungen sinnvoll sind, hängt jedoch von der Ursache der Beschwerden ab.

Welche Übungen helfen am besten gegen Schwindel?

Das hängt von der Ursache der Beschwerden ab. Während bei Lagerungsschwindel häufig Lagerungsmanöver eingesetzt werden, kommen bei anderen Schwindelformen beispielsweise Blickstabilisationstraining, Gleichgewichtstraining, Habituation oder sensomotorische Übungen zum Einsatz.

Können Übungen Schwindel zunächst verstärken?

Ja. Einige Übungen können vorübergehend leichte Schwindelbeschwerden auslösen. Dies ist bei bestimmten Trainingsformen sogar gewünscht, da das Gehirn dadurch lernen kann, die Reize besser zu verarbeiten. Die Beschwerden sollten jedoch nicht dauerhaft oder übermässig stark sein.

Wie oft sollten Übungen durchgeführt werden?

Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Diagnose und dem individuellen Trainingsplan ab. In vielen Fällen ist regelmässiges Üben über einen längeren Zeitraum wichtiger als eine hohe Intensität.

Kann ich Übungen gegen Schwindel selbst durchführen?

Viele Übungen können nach entsprechender Anleitung selbstständig durchgeführt werden. Zunächst sollte jedoch geklärt werden, welche Ursache dem Schwindel zugrunde liegt und welche Übungen geeignet sind.

Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?

Wenn Schwindel neu auftritt, häufig wiederkehrt, zu Stürzen führt oder die Beschwerden unklar sind, sollte eine medizinische oder physiotherapeutische Abklärung erfolgen.

Warum ist die Diagnose vor den Übungen wichtig?

Schwindel kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Da nicht jede Übung für jede Schwindelform geeignet ist, sollte die Ursache der Beschwerden möglichst genau abgeklärt werden. Erst danach können die Übungen gezielt ausgewählt werden.

Können Übungen Schwindel vollständig beseitigen?

Das hängt von der Ursache des Schwindels ab. Bei einigen Erkrankungen können die Beschwerden durch gezielte Übungen deutlich reduziert oder sogar vollständig beseitigt werden. In anderen Fällen steht die Verbesserung der Belastbarkeit, Sicherheit und Lebensqualität im Vordergrund.

Wichtig: Es gibt nicht die eine Übung gegen Schwindel. Die wirksamsten Übungen hängen immer von der Ursache der Beschwerden ab.

Schwindel behandeln lassen in Binningen | Basel

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Da die Ursachen sehr unterschiedlich sein können, ist eine gezielte Untersuchung wichtig, um die passende Behandlung auszuwählen.

In unserer Physiotherapie-Praxis in Binningen behandeln wir Menschen mit verschiedenen Formen von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen aus Basel und der gesamten Region. Nach einer sorgfältigen Untersuchung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der auf die Ursache der Beschwerden abgestimmt ist.

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Nicht jede Übung eignet sich für jede Schwindelursache. Die Auswahl sollte sich immer an der Diagnose orientieren.
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