Schwindel durch die Halswirbelsäule beschreibt Beschwerden, bei denen Schwindel im Zusammenhang mit Funktionsstörungen der Halswirbelsäule auftritt. In der Fachsprache wird diese Form des Schwindels häufig als
zervikogener Schwindel bezeichnet. Betroffene berichten oft über ein Gefühl von Unsicherheit, Benommenheit oder Schwanken, das gemeinsam mit Nackenschmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule auftritt.
Die Halswirbelsäule enthält zahlreiche Rezeptoren, die Informationen über die Position und Bewegung des Kopfes an das Gehirn weiterleiten. Diese Informationen werden mit Signalen aus den Gleichgewichtsorganen im Innenohr und den Augen verglichen. Stimmen die Informationen nicht überein, kann dies zu
Schwindel oder
Gleichgewichtsstörungen führen.
Nicht jeder Schwindel hat seinen Ursprung in der Halswirbelsäule. Gleichzeitig verursacht auch nicht jede Nackenverspannung automatisch Schwindel. Da verschiedene
Schwindelformen ähnliche Beschwerden hervorrufen können, ist eine sorgfältige Untersuchung wichtig, um die Ursache möglichst genau einzugrenzen.