Physiotherapie Moser & Klumpp

Craniosacrale Osteopathie

Craniosacrale-Osteopathie

Was ist Craniosacrale Osteopathie?

Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Still begründete Ende des 19. Jahrhunderts die Osteopathie. Sie ist eine äusserst umfassende Therapie, welche Techniken zur Korrektur jeder Form von Körpergewebe enthält.
Es gibt drei Osteopathie-Bereiche:

  1. Strukturelle, parietale Osteopathie
  2. Viscerale Osteopathie
  3. Craniosacrale Osteopathie

Dr. William Sutherland, ein Schüler von Dr. Still entwickelte die Craniosacral-Therapie (CST) von der reinen biomechanischen Therapie zur biodynamischen Methode. Er entdeckt , neben Atmung und Herzschlag, einen dritten körpereigenen Rhythmus.
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Die Craniosacral-Therapie eine ganzheitliche Behandlungsform. Die ist eine Körperarbeit, bei der mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und Wertfreiheit der Persönlichkeit des Menschen begegnet wird.
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Der Craniosacrale Rhythmus (CSR)

Der CranioSacrale Rhythmus  (CSR)  schwingt etwa 10-12 mal por Minute und ist im ganzen Körper spürbar. Der CSR breitet sich ausgehend vom Liquor (Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit) über Faszien (Bindegewebsschläuche, die z.B. Muskeln  oder Organe umschliessen) im ganzen Körper aus. Es ist die biodynamische Kraft, die durch das Auf- und Absteigen der Liquorflüssigkeit innerhalb des Schädels und der Wirbelsäule entsteht.
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Das Craniosacrale System (CSS)

Das CranioSacrale System (CSS) beeinflusst die Tätigkeit aller Organe (und unsere Wahrnehmung). Das CSS unterhält eine enge Wechselbeziehung sowohl zum Nerven-, Gefäss- und Lymphsystem, wie auch zum Hormon-, Atmungs-, Muskel und Skelettsystem. Asymmetrien der „Craniosacralen-Bewegung“ weisen auf Probleme im Körper hin und können vielfältige Natur sein. Fehlfunktionen, Krankheit oder Fehlbildungen beeinflussen den Fluss des CSS. Treten innerhalb der Systeme Störungen auf, kann der Körper diese zwar ausgleichen, aber immer mit einem grösseren Energieaufwand, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Energieaufwand zu gross ist, das Immunsystem überlastet und der Mensch krank wird.
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Therapie Ansatz

Der Therapeut spürt und bewertet dieses System an verschiedenen Stellen des Körpers und erhält somit eine Information über Harmonie, Gleichmäßigkeit und Qualität der Bewegungen im CSSEr orientiert sich an der Struktur des gesamten Körpers und achtet auf die Kräfte und Zusammenhänge, die diese Struktur so gebildet und geformt haben, wie sie ist. Disharmonien und Einschränkungen des Systems können durch das achtsame Ertasten und Begleiten der craniosacralen Bewegung aufgespürt, Verletzungen und Gefühle, die im Bindegewebe (Zellgedächtnis) gespeichert sind, können bewusst wahrgenommen, erschlossen und geheilt  werden.
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Ihre Spezialistin für Craniosacrale-Osteopathie

Kerstin Reisberger
Kerstin Reisberger
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Ziele der Craniosacralen Osteopathie

Das Ziel ist also  einen Spannungsausgleich innerhalb des Bindegewebes und der Hirn- und Rückenmarkshäute zu erreichen.  Die Selbstheilungskräfte werden mobilisiert, Blockierungen und Einschränkungen im Bereich der Skelettstruktur, der Muskeln sowie des Bindegewebes können gelöst werden und es kommt zur Harmonisierung auf körperlicher und seelischer Ebene.
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Für wen ist Craniosacral Therapie geeignet?

Craniosacraltherapie kann bei Menschen jeden Alters angewandt werden.
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Indikationen

Wann kann eine Craniosacral-Therapie helfen?:

  • Hyperaktivität von Kindern, Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten
  • Chronische Schmerzzustände
  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Sinusitis und Tinnitus
  • Orthopädische Probleme
  • Wirbelsäulen-, Muskel- und Gelenkerkrankungen
  • Kieferorthopädische Probleme, Kieferfehlfunktionen
  • Asthma, Allergien und Hauterkrankungen
  • Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall
  • Schleuder-, Sturz- und Stauchtrauma
  • Regulation für den Bewegungsapparat, die Organe, das Lymphsystem, das Hormonsystem, das vegetative und zentrale Nervensystem
  • Schlafprobleme, Erschöpfungszustände, Depressionen
  • Stressbedingte Beschwerden, Burnout-Syndrom
  • Störungen des Immunsystems
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung

Quelle: u.a. Dr.J.Upledger  „Auf den inneren Arzt hören“
Indiaktionen
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Mein Verständnis von Manual-Osteopatischer Therapie

Kerstin Reisberger
„Alles fliesst“ ist die Grundlage für all meine Arbeit mit den Patienten. Mit meinen Händen gehe ich auf Spurensuche, wie ein Detektiv, der die Ursache von Schmerzen und dysfunktionalen Bewegungsmustern finden möchte. Dazu arbeite ich mit dem Patient im Team zusammen.

Osteopathie und Manuelle Medizin sind ganzheitliche Therapiekonzepte und ergänzen einander. Da der gesamte Organismus von bindegewebigen Bandstrukturen durchzogen und zusammengehalten wird und auch die Eingeweide über zahlreiche solche Bänder sowohl untereinander als auch mit dem Skelett, dem Zwerchfell und den Körperumhüllungen verbunden sind, betrifft z.B. eine Störung der Körperbalance nicht nur das skelettale Gerüst mit seinen Stütz- und Bewegungselementen, sondern auch die innere Biomechanik und Biodynamik des Körpers. Umgekehrt können Veränderungen der Organaufhängung etwa durch Narbenzug oder Senkungsvorgänge nicht nur in den Körperhöhlen zum Tragen kommen, sondern auch in der Körperperipherie Wirkungen entfalten, beispielsweise in Form einer Schiefhaltung.
Die "Eingeweide–Osteopathie" besteht in der Mobilisierung bzw. Beseitigung von Verklebungen, Druck-, Zug-, Kompressions-, Scher- und Drehkräften der Bindegewebshüllen und Bandverbindungen innerer Organe mit dem Ziel einer verbesserten Funktion und Gewebedurchblutung.


Deshalb braucht es keinen Patienten zu wundern, sollte die Ursachenbehandlung nicht an der Stelle der belastenden Störung oder Schmerzes beginnen, sondern an einer vermeintlich „gesunden“, nicht betroffenen Stelle.

Die Manual-Osteopatische Therapie beschränkt sich nicht auf die Behandlung von Muskeln und Gelenken, sondern es wird durch unterschiedliche manuelle Techniken die segmentale, regionale und globale Beweglichkeit optimiert, eine Verbesserung der Zirkulation und des Gewebestoffwechsels erreicht und der Einfluss destabilisierender nervaler Störpotentiale aus Körperbereichen mit erhöhtem Gewebestress, wie Narbenzonen oder bindegewebigen Verklebungen, vermindert. Somit werden Komfort, Balance und Ökonomie des gesamten Organismus verbessert.

Dieser ganzheitliche Therapieansatz sieht den Patienten als ganzen Menschen mit seiner Geschichte. Auch das Vorhandene wird genutzt, um die „verlorene“ Gesundheit wiederzuerlangen. Damit kommt Vertrauen in die eigenen, persönlichen Fähigkeiten zurück.

Meine Fortbildungen im Zusammenhang mit Manual-Osteopatischer Therapie:

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Manual-osteopatische Therapieform:
    • Manuelle Therapie,
    • Parietale, craniosacrale und viscerale osteopatische Therapie mit Kiefergelenks- und Atlastherapie
  • Aktive und passive Fascienmobilisation:
    • u.a. Training mit den Fascienrollen, Fascientaping und Medical Flossing